Die Tangofabrik

Würde man erwarten, dass bei Coca-Cola in Atlanta koffeinhaltige Brause aus den Hähnen kommt und in Bitburg im Saarland der Gerstensaft, dass in einem 3-Sterne-Restaurant als Personalessen „Entrecôte Double“ auf den Tisch kommt? Wahrscheinlich genauso wenig wie Akkordeonklänge im 2/4-Takt in der 1998 erbauten Tangofabrik in Elgersweier.

Trotzdem macht unsere Tangofabrik ihrem Namen alle Ehre, weil das Unistat-Prinzip „It takes two to tango” getreu in einen Industriebau übertragen wurde. Wenn man die 40 Kilometer Wärmerohre als Heizspirale begreift und die Fußbodenheizung als effektiveren Kontakt zum erwärmenden Körper als beispielsweise ein großflächiger Heizkörper, hat man im Prinzip nichts anderes als einen überdimensionierten Unistat. In der Verwaltung und Produktion sind 22 Grad programmiert, egal ob es draußen klirrend kalt ist oder brütend heiß. Auch das ist Tango pur, schließlich handelt es sich um eine „geschlossene Temperierung“. State of the Art wird die Tangofabrik durch Applikationen wie isolierte Wände und eine dreifache Verglasung, Nutzung von Sonnenkraft und Nachtstrom, den Tiefbrunnen für einen absolut klimafreundlichen Kreislauf der Kälte für die Kühlung im Sommer (nebenbei null Wasserverschmutzung) sowie die Abwärme, die durch die Maschinen im Probelauf entsteht. Nicht von ungefähr schrieb Peter Huber in seinem Handbuch der Temperiertechnik: „Wir erwärmen uns an den Aufträgen unserer Kunden.“ 

Der kälteste Punkt des Universums ist das Bose-Einstein-Kondensat.
Der kälteste Punkt der Ortenau ist die Tangofabrik.

Peter Huber

Konkret verbraucht die Tangofabrik in der Werner-von-Siemens-Straße nur halb so viel Heizkraft wie ihr wesentlich kleinerer Vorgänger in der Ortenauer Straße. Der  „Umweltpreis für Unternehmen 2016“ des Landes Baden-Württemberg gilt darum nicht nur für die Produkte der Tangofabrik, sondern auch für die Tangofabrik, da sie den gleichen Prinzipien folgt. Wie so viele Neuerungen wurde auch das energetische Konzept mit 100 Prozent Ökostrom und Wärmerückgewinnung zunächst nicht ernst genommen. Handwerker sahen es schon kommen: „Das kann gar nicht funktionieren!“ Die Antwort von Firmengründer Peter Huber kam prompt: „Wir haben alles berechnet.“ Und natürlich funktionierte es. Später sprach man von Peter Hubers zweitem Meisterstück.

Energiemanagement

Gebäudeübersicht

Photovoltaikanlage mit 340 kWp

100 % Ökostrom aus Wasserkraft

Verglasung mit minimalem K-Wert

Wärmerückgewinnung aus dem Probelauf der Geräte
Verteilung über Betonkernaktivierung in allen Gebäuden

LED-Beleuchtung mit Bewegungssensoren

Hocheffiziente Wärmedämmung über dem Stand der Technik

Tiefbrunnen für Grundwasserbezug über Wärmetauscher

Energiemanagement-Software zur Erkennung von Einsparpotential

Arbeiten bei Huber – It takes two to tango!

Sie suchen ein Unternehmen, das Ihnen Freiräume für Ihre Ideen und gute Karrieremöglichkeiten bietet? Dann heißen wir Sie herzlich willkommen bei Huber!

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