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Unternehmensgründer Peter Huber verstorben



 
Wir trauern um unseren Unternehmensgründer und Seniorchef Peter Huber. Er verstarb am 12. Juni 2018 im Alter von 77 Jahren.

Peter Huber hat unser Unternehmen im Jahr 1968 gegründet und viele Jahrzehnte erfolgreich geleitet. Mit seiner unternehmerischen Schaffenskraft, seiner Bodenhaftung und Menschlichkeit hat er das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und nachhaltig geprägt. Er ist Wegbereiter der modernen Kältetechnik und hat mit seinen Entwicklungen Fortschritte in vielen Sparten der Wissenschaft ermöglicht.

Noch vor wenigen Wochen durften wir gemeinsam mit ihm unser 50-jähriges Firmenjubiläum feiern. Mit seinem Tod verlieren wir eine Persönlichkeit, der wir sehr viel verdanken. Sein Pioniergeist und sein einzigartiges Engagement werden uns immer in Erinnerung bleiben.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Peter Huber Kältemaschinenbau AG




Peter Huber wurde am 16. Februar 1941 in Offenburg geboren. Nach einer Ausbildung zum Maschinenschlosser arbeitete er zunächst im elterlichen Elektro-Fachbetrieb. Im Jahr 1965, im Alter von 24 Jahren, nahm Peter Huber an einem der ersten Kältefachkurse am „Staatstechnikum Karlsruhe“ teil. Der Kältekurs wurde für ihn zu einem Schlüsselerlebnis, denn danach stand fest: Nicht an der Elektrotechnik wird er sich beruflich ausrichten, sondern an der Kältetechnik. 1967 machte Peter Huber dann seinen Meister in der Kältetechnik und gründete ein Jahr später das Unternehmen Peter Huber Kältemaschinenbau. Im Laufe der Zeit wurde er zu einem exzellenten Fachmann auf dem Gebiet der Kältetechnik und Thermodynamik. Es folgten zahlreiche Innovationen, darunter die Entwicklung des Rotostat im Jahr 1986, für die er mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde.


Peter Huber hat sich in seiner ganz eigenen Art und Weise mit der Kältetechnik beschäftigt. Autodidaktisch, perfektionistisch, konsequent, visionär. Seine Innovationen haben weltweit Standards gesetzt, von der Fachpresse wurde er gar als „Kältepapst“ tituliert. Die von ihm entwickelte Technik ist heute weltweit in der Forschung, bei temperaturabhängigen Materialtests und bei Umweltsimulationen im Einsatz. Dabei war das Unternehmen zunächst hauptsächlich Zulieferer, zum Beispiel für Linde. Doch Peter Huber wollte sein Unternehmen unabhängig machen und stellte die Weichen für eine eigene Thermostatenreihe. Eine der ersten Neuentwicklungen war der kleinste Kältethermostat der Welt, der Ministat. Ein weiterer bedeutender Meilenstein war die Markteinführung des Unistat Tango im Jahr 1989. Mit der Unistat-Technologie veränderte Peter Huber die Temperiertechnik nachhaltig. Der Unistat Tango als erster geschlossener Prozessthermostat hatte kleinste Massen und erzielte deutlich höhere Abkühl- und Aufheizgeschwindigkeiten. Diese neue Gerätegeneration arbeitete effektiver und konnte schneller, sicherer und reproduzierbarer auf die Aufgabenstellung reagieren.

Im Jahr 2016 wurde das Unternehmen in eine AG umgewandelt und Peter Huber übernahm den Vorsitz im Aufsichtsrat. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Peter Huber bereits aus dem operativen Tagesgeschäft zurückgezogen und die Weichen für die Zukunft waren längst gestellt. Heute leiten vier seiner fünf Kinder das Familienunternehmen als Vorstände.

Im April 2018 feierte Peter Huber gemeinsam mit seiner Familie, zahlreichen Freunden und Gästen sowie der gesamten Belegschaft das 50-jährige Firmenjubiläum in der Oberrheinhalle in Offenburg.



Bis zuletzt wirkte Peter Huber aktiv an der Zukunftsplanung des Unternehmens mit – so auch bei der baulichen Erweiterung der Tangofabrik. Noch in diesem Jahr wird die Produktionsfläche am Hauptsitz Offenburg verdoppelt und die Verwaltung aufgestockt. Rund zehn Millionen Euro werden investiert. Die Bauarbeiten zur Fortführung des Lebenswerkes von Peter Huber haben bereits begonnen.





Jeden Morgen erwacht in Afrika eine Gazelle.
Sie weiß, dass sie schneller laufen muss als der schnellste Löwe,
wenn sie am Leben bleiben will.
Jeden Morgen wacht ein Löwe auf.
Er weiß, dass er schneller laufen muss als die langsamste Gazelle,
wenn er nicht verhungern will.
Egal, ob man ein Löwe ist oder eine Gazelle:
Sobald die Sonne aufgeht, muss man laufen!
 
 

 
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