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Behält auch bei kühlem Wasser einen warmen Kopf

Kurze Reaktionszeiten sind nicht nur in der Kältetechnik entscheidend

Der Schwertfisch (zool.: Xiphias gladius) trägt seinen Namen aufgrund seines schwertartig verlängerten Oberkiefers. Man findet ihn weltweit in gemäßigt warmen und tropischen Meeren wieder. Doch was ist eigentlich die Besonderheit dieses Stachelflossers und was hat er mit Temperierungs­technik von Huber gemein?

Die Reaktionszeiten von wechselwarmen Tieren verlangsamen sich bei niedrigen Temperaturen immens. In Jagd­situationen ist es demnach schwieriger einen „warmen Kopf" zu behalten und auf Ausweich­manöver der Beute blitzschnell zu reagieren. Ein außergewöhnlicher Trick der Natur erlaubt es dem Schwertfisch prozess­sicher Temperaturen auszugleichen. Er kann bei der Jagd seine eigene Körper­temperatur, insbesondere die seines Hirns und die der Augen, unabhängig von der Temperatur seines natürlichen Lebensraumes regulieren. Die Meeresräuber erwärmen ihre Augen auf 15 °C über der Umgebungstemperatur. Damit erreichen sie in kaltem Wasser eine 6- bis 12-fach bessere zeitliche Auflösung als mit unbeheizten Augen. Schnell schwimmende Beutefische werden leichter entdeckt. Durch die erhöhte Temperatur in den Muskeln und im Nervensystem können die Räuber auch schneller reagieren. Selbst bei Temperaturen am Gefrierpunkt können Schwertfische die Temperatur von Auge und Gehirn auf 19 bis 28 °C erhöhen und sind gegenüber ihrer Beute klar im Vorteil.
Die Regulierungsmethode ist von lebensnotwendiger Bedeutung für den barschartigen Fisch. In ihrer natürlichen Umgebung profitieren die Schwertfische von ihren beheizten Augen normalerweise bis zu einer Tiefe von 500 Metern. Der Vorteil der beheizten Augen kommt vor allem in Lebensräumen zum Tragen, in denen die Wassertemperatur schon kurz unter der Wasseroberfläche stark abfällt. Hier können die barschartigen Stachelflosser mit ihrem Sehorgan den Temperaturabfall des Wassers gut ausgleichen.

So wie der Schwertfisch bei der Jagd blitzschnell Temperaturen zu seinem Vorteil anpasst, profitiert die Kältetechnik durch innovative Systeme von Huber. Huber setzt Maßstäbe, wenn es um den schnellen und prozesssicheren Ausgleich von Temperatur­unterschieden geht.